Parodontologie München


Unsere Zahnärzte am Elisabethplatz untersuchen Sie genau auf Anzeichen von Parodontitis und nehmen sich gerne Zeit, um Sie ausführlich zu diesem Thema zu informieren. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin bei Ihren Experten für Parodontologie in München Schwabing, München Nord, Moosach und Maxvorstadt!

Wir sind Ihre Spezialisten
für Parodontologie in München

Bei Parodontitis handelt es sich um eine chronische Erkrankung des Zahnhalteapparates, die unbehandelt schwere Folgen, z.B.  Zahnlockerung oder sogar den Zahnverlust, haben kann. Wird das Problem jedoch rechtzeitig erkannt, so kann eine Parodontitis einfach behandelt werden.

Parodontitis


Parodontitis (im Volksmund auch “Parodontose” genannt) ist eine sehr weit verbreitete chronische Erkrankung. Man versteht darunter eine chronische Zahnbetterkrankung, die unbehandelt zum Verlust von Zähnen führen und auch weitreichende Auswirkungen auf die allgemeine körperliche Gesundheit haben kann. Die Gründe für diese Entzündung sind Plaque, eine aggressive Bakterienflora und/oder schlechte Mundhygiene. Es kommt zuerst zu einer klassischen Zahnfleischentzündung, die meist relativ leicht zu behandeln ist. Anders leider bei einer Parodontitis, da hier schon tieferliegende Bereiche betroffen sind und Knochenabbau vorliegt.

Da dieser Knochenverlust meist nur repariert und nur selten vollständig regeneriert werden kann, ist die Parodontitis eine chronische Erkrankung, die ein Leben lang behandelt werden muss.
Erste Anzeichen für eine parodontale Erkrankung können Zahnfleischbluten, Zahnfleischschwellung oder Mundgeruch sein. Wird die Erkrankung nicht frühzeitig erkannt und im Frühstadium behandelt, so kommt es zu einer fortschreitenden Entzündung des Zahnhalteapparats. Danach treten meist Zahnfleischrückgang aufgrund fortschreitenden, schleichenden Knochenabbaus, Stellungsänderungen und später sogar eine dauerhafte Lockerung der Zähne mit drohendem Verlust auf.

Als Team haben wir es uns zum Ziel gemacht, unsere Patienten durch eine regelmäßige Prophylaxe zu unterstützen, um Parodontitis vorzubeugen. Im Fall einer Parodontitis Erkrankung bieten wir Ihnen aktuelle, hochmoderne Behandlungsmethoden und ein Spezialistenteam für eine fachgerechte Behandlung.

Prophylaxe gegen Parodontologie
beim Zahnarzt


Unserem Team an Spezialisten für Parodontologie liegt es besonders am Herzen, Ihre Zähne vor Parodontitis zu bewahren und langfristig gesund zu halten. Daher achten wir besonders auf die richtige Prophylaxe durch Aufklärung und Demonstrationen zur Verbesserung Ihrer Mundhygiene Zuhause.

Durch die richtige Reinigung der Zähne und regelmäßige Kontrollen kann die Entstehung von Parodontitis bekämpft werden und die Behandlung der Parodontitis beim Zahnarzt bleibt Ihnen erspart.

So läuft unsere
parodontologische Behandlung in München ab


Bei der Parodontosebehandlung geht es darum, die Ursachen der Entzündung zu entfernen und die Zähne danach langfristig so exakt zu pflegen, um zukünftige Entzündungen vorzubeugen.

Therapie

Die eigentlich Parodontitis Behandlung teilt sich dabei in mehrere Schritte:

Diagnose und Befundaufnahme
Aufklärungsgespräch und Mundhygieneunterweisung
Hauptbehandlung
Nachkontrollen und zweiter Befund
Folgebehandlung

1. Diagnose und Befundaufnahme

Zuerst erfolgt – meist im Zuge der halbjährlichen zahnärztlichen Kontrolle – eine grobe Messung der Taschentiefen und die Bestimmung des sogenannten Parodontale-Screening-Indexes (PSI). Dieser dokumentiert sextanten-weise den parodontalen Zustand der Zähne und den Entzündungsgrad des Zahnfleisches. Sollte der PSI in einigen Sextanten die Indexzahl 3 (d.h. eine Taschentiefe von > 3,5 < 5,5 mm) oder sogar 4 (Taschentiefe > 5,5 mm) überschreiten, ist eine ausführliche Messung/Sondierung aller Zähne per 4- oder 6-Punkt-Messung notwendig, um die tatsächliche parodontale Behandlungsbedürftigkeit zu prüfen.

Bei der ausführlichen Befundaufnahme erfolgt zusätzlich zur genauen Taschenmessung auch die Vitalitätsprüfung aller Zähne (“Kältetest”), eine Messung der freiliegenden Zahnhälse und eine Röntgenübersichtsaufnahme.

2. Aufklärungsgespräch und Mundhygieneunterweisung

Danach findet ein Aufklärungsgespräch statt sowie eine Mundhygieneunterweisung, um mit dem Patienten mögliche Ursachen und persönliche Risiken für das Fortschreiten der Parodontitis zu identifizieren. Nur so kann diesesFortschreiten nachhaltig vermieden werden und die Therapie individuell auf jeden Patienten angepasst werden – z.B. durch Zusatzmaßnahmen wie Laser- oder Probiotikatherapie.

3. Hauptbehandlung

Anschließend folgt die Hauptbehandlung, die sogenannte antiinfektiöse Therapie. Sie beinhaltet eine mechanische und chemische Reinigung aller betroffenen Zahn- und Wurzeloberflächen. Dafür werden Ultraschall, desinfizierende Lösungen und grazile Handinstrumente verwendet sowie evtl. antibakterielle Medikamente in die Zahnfleischtaschen eingebracht.

4. Nachkontrollen und zweiter Befund

Im Anschluss wird der Erfolg und die Heilungstendenz durch Nachkontrollen im 2-3-wöchigen Rhythmus kontrolliert und 12 Wochen nach der Behandlung ein erneuter Befund erstellt. Dieser zweite Befund wird mit dem ersten verglichen: Bei verbleibenden Resttaschen von > 5 mm wird eventuell eine chirurgische Therapie nötig.

5. Folgebehandlung

Nach der Hauptbehandlung muss dauerhaft eine unterstützende Parodontaltherapie (= UPT) durchgeführt werden. Diese spezielle Zahnreinigung für Parodontitispatienten erfolgt alle drei bis vier Monate zur Vermeidung erneuter Taschenbildung. Die unterstützende Parodontaltherapie wird bis zwei Jahre nach der Hauptbehandlung von der Krankenkasse bezahlt. Die Frequenz dieser Leistung ist dabei abhängig vom individuellen Progressionsrisiko, das zu Anfang der Therapie bestimmt wird.

Unterstützend zu dieser Therapie werden beispielsweise lokale Antibiotika bei einzelnen tiefen Taschen verwendet, eine systemische Antibiotikatherapie durchgeführt, Probiotika (v.a. Lactobacillus reuteri) genutzt oder zur zusätzlichen Desinfektion einzelner Taschen eine antimikrobielle photodynamische Therapie angewandt (Laser).

Etwaige Folgebehandlungen

Chirurgische Zahntaschenbehandlung

Die chirurgische Zahntaschenbehandlung entfernt, falls notwendig, die Taschen, die nach der Hauptbehandlung noch bestehen und mehr als fünf mm tief sind. Das Zahnfleisch wird dafür betäubt und die Zahnfleischtaschen werden geöffnet. So kann das chronisch entzündete Gewebe entfernt werden. Bereits entstandene knöcherne Defekte können heute mit einer Vielzahl an parodontalchirurgischen Techniken behandelt werden, dabei kommen synthetische Knochenersatzmaterialien, Kollagen- und Goretex Membranen sowie haarfeine Nahtmaterialien zum Einsatz. Man spricht bei diesen Techniken von GBR/GTR (guided bone regeneration, guided tissue regeneration  = gesteuerte Knochen- und Geweberegeneration). Schließlich wird das Zahnfleisch wieder angelegt und mit Nähten an seinem ursprünglichen Platz fixiert.

Rezessionsdeckung

Es gilt zu beachten, dass es sich bei der Parodontitis um eine chronische Erkrankung handelt. Die Regeneration von Knochen und Gewebe ist jedoch möglich. Eine Rezessionsdeckung kann verwendet werden, um das zurückgegangene Zahnfleisch wieder zurückzubilden.

Nach erfolgreicher Rezessionsdeckung bleiben höchstens minimale Unterschiede des neuen Zahnfleischs zum benachbarten Zahnfleisch.

Begünstigende Faktoren
für Parodontitis


Zu den begünstigenden Faktoren für Parodontitis zählen Rauchen oder Diabetes. Raucher zeigen häufig einen schwereren und schnelleren Verlauf und sprechen zudem weniger gut auf eine effektive Therapie an. Dadurch werden Zähne schneller locker und gehen häufiger verloren. Bei Diabetikern beeinflussen sich eine unbehandelte Parodontitis und ein schlecht eingestellter Diabetes wechselseitig negativ.
Eine unentdeckte, nicht behandelte Parodontitis erhöht zudem das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und kann auch rheumatoide Beschwerden an den Gelenken verschlimmern.

Unser Team informiert Sie gerne ausführlich über diese begünstigenden Faktoren der Parodontitis und was Sie für Ihr gesundes Zahnfleisch tun können!

Haben Sie erste mögliche Anzeichen für Parodontitis?

Haben Sie erste mögliche Anzeichen für Parodontitis wie Zahnfleischbluten, Mundgeruch, Lockerung der Zähne oder Rückgang des Zahnfleischs bemerkt oder möchten Sie sich vorsorglich auf Parodontitis untersuchen lassen? Dann vereinbaren Sie noch heute einen Termin bei Ihrem Zahnarzt für Parodontologie in München Schwabing, München Nord, Moosach und Maxvorstadt.

Wir sind immer gerne für Sie da und unterstützen Sie dabei, Ihre eigenen Zähne lange und vor allem gesund zu erhalten!

FAQ


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