Wurzelbehandlung München


Bei einer Wurzelbehandlung oder auch Wurzelkanalbehandlung (ein Teil der Endodontie oder Endodontologie) geht es um die Entfernung von entzündetem oder abgestorbenem Nervengewebe im Inneren eines erhaltungswürdigen Zahnes. Mithilfe modernster Methoden können wir Ihre natürlichen Zähne so über Jahre hinaus erhalten.

Wir sind Ihr Experte
für Endodontie

Unsere Frau Dr. Beck ist Spezialistin für Endodontie, also dem Teilbereich der Zahnmedizin, der sich mit Erkrankungen, insbesondere Entzündungen der Zahnwurzel und des Nervengewebes im Zahn beschäftigt. Dazu zählt primär die Wurzelkanalbehandlung mit dem Mikroskop. Diese erhöht durch die starke Vergrößerung  die Chance, auch kleinste Wurzelkanäle, zusätzliche Wurzelkanäle und -abzweigungen reinigen und desinfizieren zu können. Daher sind wir die perfekte Anlaufstelle für Ihre Wurzelbehandlung in München.

Beratung zur Schienentherapie in München

Indikation


Eine Wurzelbehandlung ist eine Maßnahme, die ergriffen werden muss, wenn der Zahnnerv („Pulpa“) im Inneren eines erhaltungswürdigen Zahnes irreversibel entzündet und/oder abgestorben ist. Diese Entzündung kann durch bakterielle, chemische oder physikalische Reize hervorgerufen werden, meistens jedoch ist ein bakterieller Reiz (weit fortgeschrittene Karies) die Ursache.

Liegt eine irreversible Entzündung („Pulpitis“) vor oder ist der Nerv bereits abgestorben („Pulpanekrose“), so besteht die Notwendigkeit einer Wurzelkanalbehandlung, da betroffene Patienten häufig unter starken  Beschwerden, auch Schwellungen  leiden und eine Nichtbehandlung zu einer chronischen Entzündung im Kiefer führen kann. Diese lassen sich schließlich nur über die Eröffnung des Zahnes und die Desinfektion seines Innenlebens beseitigen.

Ablauf


Ist eine Wurzelbehandlung nötig, so wird diese gewöhnlich in drei Sitzungen durchgeführt. Die einzelnen Sitzungen nehmen dabei meist eine bis eineinhalb Stunden in Anspruch, die genaue Dauer hängt jedoch immer von der Anzahl der zu desinfizierenden Kanäle des Zahns und der weiteren Umstände ab.

1. Sitzung

In der ersten Sitzung erfolgt eine örtliche Betäubung und der Zahnnerv  wird zunächst von der Kaufläche (bei Frontzähnen von der dem Gaumen/Zunge zugewandten Seite) eröffnet. Dadurch entweichen sämtliche drucksteigernden Gase und die Strukturen des Wurzelkanalsystems können für die Reinigung zugänglich gemacht werden.

Anschließend entfernt der Behandler vorsichtig mit Bohrern und dünnen Feilen das Nervengewebe und alle infizierten Teile im Zahninneren. Um eine bestmögliche Desinfektion zu erreichen, wird das Wurzelkanalsystem anschließend mithilfe von desinfizierenden Lösungen, Ultraschall und Laser gereinigt. Danach wird ein basisches, antibakterielles Medikament in Form einer Paste eingebracht und der Zahn schließlich provisorisch verschlossen.

2. und 3. Sitzung

Bleibt der Zahn in den darauffolgenden Tagen komplett beschwerdefrei, kann in der zweiten Sitzung die finale Wurzelkanalfüllung durchgeführt werden. Hat der Patient allerdings noch Beschwerden, so empfiehlt sich eine erneute Desinfektion und Medikamenteneinlage, bis diese komplett verschwinden.

In der zweiten Sitzung wird der Zahn bis zur Wurzelspitze mit Guttapercha, einem tropischen Harz, gefüllt. Dieses wird in erwärmten, plastischen Zustand in die Wurzelkanäle eingebracht, erstarrt dort und versiegelt die Kanäle hermetisch. So wird eine erneute Ausbreitung von Bakterien verhindert.

Da der Zahn durch vorhergehende Zahnbehandlungen (Füllungen, Zahnersatz) und durch den für die Wurzelkanalbehandlung nötigen Zugang mechanisch destabilisiert wurde, herrscht danach Bruchgefahr. Deswegen sollte jeder lasttragende, wurzelkanalbehandelte Zahn nach einer Kontrollfrist von 3 bis 6 Monaten mit einer Krone versorgt werden.

Alternativen zur Wurzelbehandlung


Manche Patienten sind bezüglich Wurzelbehandlungen skeptisch, da sie keinen „toten“ Zahn im Mund haben wollen. Ist dies der Fall oder kann der Zahn nicht erhalten werden, so bleibt als Alternative nur die Extraktion.

Wer die entstehende Zahnlücke danach geschlossen haben will, kann aus den vier Optionen Implantat, Brücke, herausnehmbare Teilprothese oder kieferorthopädischen Lückenschluss wählen. Preislich ist nur die Teilprothese günstiger als die Wurzelkanalbehandlung, sodass die Wurzelbehandlung, üblicherweise, eine kostengünstige und die zugleich komfortabelste Lösung darstellt.

Implantat

Brücke

Teilprothese

kieferorthopädischen Lückenschluss

Erfolgsaussichten bei
einer Wurzelkanalbehandlung


Generell sind die Erfolgsaussichten gut, wenn die Wurzelbehandlung von erfahrenen Spezialisten durchgeführt wird und ohne Komplikationen verläuft. Als Experten für Endodontologie in München tun wir bei jeder Wurzelkanalbehandlung alles, um Ihren Zahn zu erhalten, im Idealfall ein Leben lang.

Benötigen Sie eine Wurzelkanalbehandlung?

Lassen Sie sich von unserem kompetenten Zahnärzte-Team beraten.

FAQs


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